Archiv für die Kategorie: “Welt”
Was waren das für Unzulänglichkeiten? Nun, wenn ein Telefon, bzw. dessen Software scheinbar nicht in der Lage ist, kleine Thumbnails für Grafiken zu erstellen, dann will ich mich damit nicht auseinandersetzen. Man stelle sich einen inwischen 180 Stück starken Handy-Foto-Ordner vor, in dem die Bilder fortlaufend durchnummeriert benannt sind. Jetzt möge man bitte versuchen, ein gewisses Bild aus dieser Menge zu finden, ohne auf den entscheidenden Vorteil von kleinen Vorschaubildchen neben dem Dateinamen zurückgreifen zu können. Richtig, Bullfuck. Selbst wenn man kühnerweise versucht, alle einzeln durchzusehen, wird man beim E66 verzweifeln, weil sich jedes Bild im Vollbildmodus öffnet, man daher zwei Mal zurückblättern muss, um wieder in der Bilderliste zu landen. Direkt im Vollbildmodus durchblättern verwerht das Gerät ebenfalls. Mordgedanken. Die Email-Abhol-Politik des Telefons ist ebenfalls gehirnlos entworfen. Man kann sich nicht jene Mails herauspicken, die man gerne vom Server auf sein Telefon laden will, ooooh nein. Das wäre zu ergonomisch. Stattdessen synchronisiert diese Ausgeburt der Hölle alle Mails (bzw. nur deren Betreffzeilen) und man lädt die Email praktisch erst dann vom Server, wenn man sie öffnet. Auf den ersten Blick vielleicht nicht wirklich schlimm, jedoch scheinen die Herren Entwickler vergessen zu haben, dass es so etwas wie Spam gibt. Selbst die besten Filter können einfach nicht alles abfangen. Ende vom Lied ist, dass ich immer minestens zehn Spam-Mail Betreffzeilen im Eingang sehe. Also gut, ich bin ein friedlicher Mensch, lösche ich sie einfach. Was passiert mit Dingen, die man löscht? Anders gefragt, was erwartet man zu sehen, wenn man eine Datei löscht? Richtig, nichts. Sie möge sich doch gerne verkrümeln, aus den Augen aus dem Sinn. Nein, Nokia denkt (?) da anders: Die Email bleibt schön an ihrem Platz, und zwar genau so lange, bis man erneut die Mails vom Server synchronisiert. Ass. Das Problem an der Sache ist nämlich, mal abgesehen von der Tatsache, dass die Datei nicht verschwindet auch wenn ich sie mit Nachdruck zum Teufel schicke, dass die jetzt auf dem Handy als “wenn du die Datei nicht sofort löschst, werde ich dich eigenhändig gegen die Wand schmettern du dreckiges Mistding” markierte Datei erneut vom Server lädt, sofern man nicht zu Beginn des “Löschens” (was für eine misslungene Bezeichnung, FAILen wäre da weitaus treffender) die Option “vom Telefon und Server löschen” gewählt hat. Die Katzen-Galerie profitiert jetzt ebenfalls von der neuen Galeriegliederung, d.h. die neusten Bilder sitzen jetzt immer ganz oben auf der ersten Seite.
Das leidige Problem ist der begrenzte Speicherplatz auf dem kleinen Nano. Mit 16GB ist er zwar ziemlich gut dabei, jedoch sprengt meine Musiksammlung diesen Platz um ein kleines Maß. Bis dato habe ich dann (weil ich nicht den Komfort des Auto-Synchs vermissen wollte) einfach so lange alte oder wenig gehörte Musik gelöscht, bis wieder alles draufgepasst hat. Diesem Dorn wollte ich jeodch aus dem Weg gehen. Was also tun? Ganz einfach: (NoSynch) Ich werde in Zukunft jene Musik, die ich zwar auf dem Rechner haben will, jedoch (noch) nicht auf dem iPod, im Genre-Tag zusätzlich mit diesem kleinen Additum versehen und die intelligenten Listen, mit welchen mein iPod synchronisiert, dementsprechend anpassen (”Genre enthält nicht NoSynch”). Gleichzeitig aber die schöne Katalogisierung der iPod-Listen für mein Macbook übernehmen, jedoch ohne eben jenen Zusatz. Als kleine Schmankerl habe ich noch einige Finessen eingebaut. Hier kommt die Stars-Liste zum Einsatz. Dieser habe ich nämlich den NoSynch-Zusatz ebenfalls erlassen, womit alle Lieder, die mir fünf Sterne wert sind, auf den iPod in diese Wiedergabeliste synchronisiert werden. Will heißen, dass ein Lied sofort synchronisiert wird, wenn es fünf Sterne erhält, vollkommen egal ob es NoSynch getaggt ist oder nicht (der Ästhetik halber entferne ich aber dann per Hand das NoSynch-Tag). Desweiteren gibt’s jetzt eine NoSynch-Liste für mein Macbook, in der ich schön sortiert jene Musik sehe, die nicht für den iPod bestimmt ist. Das heißt ich habe immer meinen Überschuss im Blick und kann gegebenenfalls Anpassungen machen (fünf Sterne beispielsweise). Auf dem Weg zu dieser Meisterleistung der Musikkatalogisierung und iPod-Synchronisation stand mir jedoch ein Stein im Weg: die Metal-Liste Jetzt habe ich auf jeden Fall ein tödlich perfekt funktionierenedes Musik-Katalogier- und Synchronisierprogramm mit der vollen Kostenkontrolle. Wie schon bereits erwähnt:
Menschen, von denen man solche Abgründe niemals erwartet hätte. Es ist traurig. Ich habe noch eine ganze Menge solcher Alltags-Clips, also lacht lieber nicht. *g*
Weniger erfreulich ist dagegen die derbe Rückenmuskelzerrung, die ich mir gestern abend beim Pokerspielen (man möge es sich auf der Zunge zergehen lassen) zugezogen habe. Schmerzen, die dem Angriff eines hungrigen Werwolfs mit einem in Knoblauch getränkten dreizackigen Speer in einer verregneten Dezembernacht ähneln. Ab jetzt gibt’s wieder ein Gästebuch, in das ihr eure geistigen Perversionen hineinschreiben könnt. Ist das was? :) Heute geht’s nach Ilmenau! Kamera ist auch mal wieder am Start, hehe. Mal sehen, ob ich’s diesmal auch wirklich hinbekomme, ein paar Fotos zu schießen. Anna, ich liebe dich!
|








Einträge (RSS)